Als Menschen begannen logisch zu denken und zu reden wurden auch mit Booten gepaddelt oder gerudert. Mitteleuropa, vor 9000 Jahren, war nach dem Abklingen der Eiszeit Tundra. Keine Baeume, viel Seen und Fluesse. Grosse Rentierherden wanderten mit den Jahreszeiten. Aus Geweihen wurde der Rahmen eines Bootes zusammengebunden und mit Tierhaut bespannt. Man konnte dann leicht einem schwimmenden Rentier folgen, mit einem Keulenschlag manoevrierunfaehig machen und an Land schleppen. In Husum fand man Reste eines solchen 8 – 9 tausend Jahre alten Bootes.
Spaeter navigierte man mit Einbaeumen, Holzstaemme mit Steinaxt und Feuer ausgehoehlt. Reisen und Gueter transportieren konnte man grundsaetzlich nur ueber Wasser. So wurden auch mehrere Einbaeume parallel zusammengebunden und mit Querbrettern versehen. Sperriges und schweres Gut konnte so weite Strecken auf den europaeischen Fluessen transportiert werden.
Der Einbaum wurde weiter entwickelt. Planken, laengs angebracht, erhoehten den Freibord. Das Wikingerboot entstand. Ein Einbaum, laengs in der Mitte aufgeschnitten, wurde mit einem eingelegten Brett breiter. Das Boot konnte nicht so leicht kentern. Die Notwendigkeit seetuechtige Boote zu bauen um an die Heringsschwaerme zu kommen forderten Geist und Handfertigkeit.
Dank unseren Vorfahren, die ersten Boote waren zu ihrer Zeit Wunderwerke der Technik. Auf ihren Erfahrungen ruht die heutige Seefahrt.
Schon zur Steinzeit wurden die Hebriden besiedelt. Wir folgen ihnen mit Fyne Spirit, bequem, sicher und laechelnd.
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