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  Fyne News # 13, 17. Februar 2006  
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  Ein beruhigendes Summen...
Eines der Highlights der vergangenen Woche war das Starten des Motors, nachdem er komplett überholt und wieder zusammengebaut worden war. Das war ein sehr spannender Moment, da der Motor nach einer langen Zeit wieder zum Laufen gebracht wurde, aber es verlief alles reibungslos. Es gab keinen schwarzen Rauch und auch keine „Explosionen“ – grauer Rauch entstieg dem Schornstein. Ein beruhigendes Summen ging durch das Schiff.

Die Passagierkabinen werden für den Einbau der Möbel und Einrichtungen aus Deutschland vorbereitet. Das Innere der Fyne Spirit wird den Gästen durch die helle und farbenfrohe Ausstattung ein wohliges Gefühl und zeitlose Eleganz vermitteln.

Auch die Küche bekommt ihren letzten Schliff, ganz zur Freude unseres Smutjes. Der ist mittlerweile in Schottland eingetroffen um die Menüs zusammenzustellen und die Gerichte auszuprobieren, die wir unseren Gästen an Bord der Fyne Spirit servieren werden.
 
     
   
 

Bis vor etwa 75 Jahren bedeutete das Meer Verbindung und Kontakt zwischen den Hebrideninseln und dem Festland von Schottland. Mit dem Auto änderte sich das, teure Fähren begannen zu operieren.
Über zweitausend Jahre und mehr segelten und ruderten Schiffe und Boote mit dem Tidenstrom und Wind im Westen Schottlands. Die M.S. FYNE SPIRIT folgt diesen alten Routen. Schauen sie auf die Landkarte vom Westen Schottlands welch ein Reichtum von Inseln, Buchten, langen Fjorden, Lochs und Halbinseln Sie erwartet!
Vor dem Erscheinen der ersten Wikinger, ca. 800 n. Chr., benutzte man „Coracles“ und „Curaghs“, aus Ästen geflochtene und mit Leder bespannte Boote, die leicht und seetüchtig waren. Bereits 600 n. Chr. segelte der Heilige Brendan, mit 6 Mönchen an Bord, damit von den Hebriden über den Nordatlantik nach Kanada.
Der Bootstyp änderte sich mit den Wikingern. Dem Wikingerboot nachempfunden, diente die „Birling“, auch „Island Galley“ genannt, vom 11. bis zum 18. Jahrhundert n. Chr., als Boot für jeglichen Transport über See. Sie wurden mit einem Rahsegel gesegelt oder mit bis zu 20 Ruderpaaren gerudert, optimal für die Gewässer im Westen Schottlands. Für die Kriegeraristokratie waren die Galleys Voraussetzung zur Ausübung von politischer Macht. Die Birlings transportierten Ladung, Rinder und Pferde, Truppen und dienten als Kriegsschiffe. Die starken Tidenströme und wechselnden Winde sowie wenig geschützte Reeden waren keine Gewässer für große Segelschiffe. Deshalb beherrschte die englische Flotte die Weltmeere, aber nicht den Westen Schottlands!
Die größeren Boote hatten ein Länge von bis zu 26 m, waren 5 m breit, mit einer Masthöhe von 14 m und die Rah 13 m lang. Außerordentlich teuer war das Segel, das aus Flachs, Wolle, Pferdehaaren, behandelt mit Talg, Fischtran, Holzteer und Ocker gefertigt wurde. Ein Fett unter den Mähnen von Pferden ist besonders gut geeignet um die Segel winddicht zu bekommen. Stagen, Wanten und Schoten wurden aus Pferdehaaren und in Streifen geschnittener Robbenhaut geflochten.
Der große Somerled, Ahn der Clanchiefs der MacDonalds, Lords of the Isles, segelte im Jahre 1166 mit 160 Galleys von den Inneren Hebriden zum River Clyde. Für die Clans der MacLeods, MacLeans und Campbells waren die Birlings Inbegriff ihrer Macht.
FYNE SPIRIT wird den geheimnisvollen Birlings auf ihren mystischen Routen zwischen den Inseln folgen.
 
     
     
 
 
  Clyde & Bute Classics : Inveraray – Campbeltown – Portpatrick – Isle of Arran – Great Cumbrae Isle of Bute – Arrochan – Tighnabruaich – Inverary  
     
  Home by the sea: Great Cumbrae
Von der Isle of Arran geht die Clyde & Bute Kreuzfahrt weiter nach Great Cumbrae, wo wir am Abend ankommen und über Nacht bleiben.

Great Cumbrae ist nur 4 Meilen lang und wenige Meilen breit, lässt sich am besten zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Der Strand von Millport ist ein sehr beliebter Platz zum Windsurfen.

Millport ist die einzige größere Ansiedlung und Heimat der kleinsten Kathedrale Europas. Ein sehr schönes Aquarium gibt es im Meeresmuseum östlich des Ortes. Eine 14-Meilen lange Straße führt entlang der Küste rund um die Insel. Auf einem kleineren Rundweg im Inselinneren kann man hervorragend Radfahren.

Während des Vormittags fährt die Fyne Spirit nach Rothesay, auf der Isle of Bute. Unsere Gäste haben die Möglichkeit das wunderschöne Panorama bequem von der Lounge aus oder aber an Deck zu erleben. An Navigation interessierte Gäste sind auf der Brücke herzlich willkommen.

Die Isle of Bute ist eine kleine Insel von 15 Meilen Länge und 5 Meilen Breite, dazu ein beliebtes Urlaubsziel. In dem Ort Rothesay geht es oft sehr lebhaft zu, wohingegen die Westküste mehr Ruhe und Abgeschiedenheit bietet. Unter Wanderern und Radfahrern ist die Insel sehr beliebt.

Rothesay ist ein charmanter Küstenort im viktorianischen Stil und auch die einzige Stadt auf der Isle of Bute. An der eleganten Promenade reihen sich Palmen. Neben dem Schloss ist auch das Bute Museum einen Besuch wert – hier werden Exponate zur Geschichte, Natur und Archäologie der Insel gezeigt. Ebenfalls sehenswert ist Mount Stuart, ein einzigartiges viktorianisch-gothisches Haus in einem 12 Hektar großen Park, das sich drei Meilen südlich von Rothesay befindet. Zu den weiteren Besuchspunkten gehören die Kilchattan Bucht mit roséfarbenem Sand, die aus dem 12. Jahrhundert stammende Ruine der St. Blane’s Kapelle und die Scalpsie Bucht um Robben zu beobachten.
Nach dem Abendessen nimmt die Fyne Spirit Kurs auf ihr nächstes Ziel…
 
     
 
Fortsetzung folgt!